Die Gekko Real Estate GmbH

FAQ

Wie finanziere ich eine Immobilie?

  • Eine Immobilie kann durch die Finanzierungsbausteine Eigenkapital oder Fremdkapital finanziert werden.
  • Die Differenz zwischen den Erwerbs- oder Baukosten und dem Eigenkapital ergibt den Finanzierungsbedarf.
  • Bedingungen für die Konditionen eines Darlehens sind der Tilgungssatz, die Zinsbindungsfrist, Gebühren für die Bearbeitung, der Nominalzinssatz, der Effektivzinssatz, die Darlehenslaufzeit, der Auszahlungskurs, der Tilgungsbeginn sowie die Bereitstellungszinsen.
  • Ein Darlehen kann durch einen zusätzlichen Kredit in Form einer Ablösung zurückgezahlt werden.
  • Der Darlehensgeber sichert sich Refinanzierungen u. a. durch Pfandbriefe, Spareinlagen oder Schuldvereinbarungen.
  • Die Sicherung der Darlehensforderungen erfolgt in Form einer Darlehenshypothek. Hierdurch sichert sich der Kreditgeber die persönliche Forderung/Grundpfandrechte an einem Objekt. Die Hypothek wird als Belastung im Grundbuch eingetragen und erst nach vollständiger Darlehens-Rückzahlung gelöscht.
  • Ein tilgungsfreies Darlehen ist eine Lebensversicherungshypothek. Während der Laufzeit sind lediglich die Versicherungsleistungen und die Hypothekenzinsen zu begleichen. Erst nach Ablauf der Lebensversicherung wird die Hypothek mit der Versicherungssumme getilgt.
  • Nimmt man eine Tilgungshypothek auf, so wird diese durch gleichbleibende Zahlungen monatlich oder jährlich zurückgezahlt.
  • Bei einer Abschnittsfinanzierung eines Darlehens werden die Konditionen nach einer bestimmten Laufzeit neu festgelegt.
  • Festdarlehen werden nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne durch eine Einmalzahlung getilgt.
  • Bei Festzinsdarlehen ist der bestimmte Zinssatz für eine festgelegt Zeitspanne unabhängig von Kapitalmarkt.
  • Neben Immobilien sind Rechte, Ansprüche und Forderungen weitere Arten der Kreditsicherheiten.
  • Ein bestehender Kredit kann durch einen weiteren Kredit bei einem neuen Kreditinstitut in Form einer Umschuldung abgelöst werden.
  • Staatliche Förderungen für Arbeitnehmer sind sogenannte vermögenswirksame Leistungen. Hierbei bezuschusst der Staat Bausparverträge oder Kapitalanlagen mit einer Arbeitnehmersparzulage nach dem Vermögensbildungs-Gesetz, die der Arbeitgeber auf das Anlagekonto des Arbeitnehmers überweist.
  • Die Finanzierung von Bauobjekten kann durch Immobilienfonds erfolgen.
  • Ein Grundstück oder eine Immobilie kann auch in Form einer Pacht für einen vereinbarten Zeitraum zur Nutzung überlassen werden.

Welche Kosten kommen beim Kauf einer Immobilie auf mich zu?

  • Für die Vermittlung einer Immobilie fällt eine Maklerprovision, auch Courtage genannt, von meist drei bis sechs Prozent des Kaufpreises zzgl. MwSt. an.
  • Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) schreibt einen notariell beglaubigten Kaufvertrag/Urkunde beim Immobilienerwerb vor. Die Notarkosten belaufen sich bei ca. 1,0 bis 1,5 Prozent des Kaufpreises.
  • Ebenfalls gesetzlich vorgeschrieben ist die Eintragung des neuen Eigentümers ins Grundbuch des zuständigen Grundbuchamtes, meist des lokalen Amtsgerichtes. Die Grundbucheintragung erfolgt ebenfalls durch einen Notar, der hierfür rund 0,5 Prozent des Kaufpreises veranschlagt.
  • Beim Kauf einer Immobilie verlangt das Finanzamt eine Grunderwerbssteuer. Diese variiert regional zwischen 3,5 und 6,5 Prozent der Kaufsumme.
  • Bei Aufnahme eines Darlehens setzen Kreditinstitute den Beleihungswert der Immobilie fest. Die Wertermittlungsgebühren für dieses Wertgutachten betragen meist 0,2 bis 0,5 Prozent des Darlehens.
  • Zur Abdeckung der laufenden Kosten für das gemeinschaftliche Eigentum sind alle Eigentümer des Objektes verpflichtet, Hausgeld zu zahlen. Das Hausgeld geht in der Regel an ein Gemeinschaftskonto, welches der Verwalter führt. Die Zahlungen sind im Voraus und in der Regel monatlich zu leisten. Nach Ablauf eines Wirtschaftsjahres erfolgt eine genaue Abrechnung der tatsächlich angefallenen Kosten. Hieraus ergibt sich der Wirtschaftsplan für das Folgejahr, der wiederum Grundlage für das zukünftige Hausgeld ist.
  • Unter die laufenden Kosten fallen unter anderem die Betriebskosten. Diese können bei Vermietung der Wohnung zum Teil auf den Mieter umgelegt werden. Zu den Betriebskosten gehören unter anderem Außenbeleuchtung, Schornsteinreinigung, Hauswart, Aufzug, Gartenpflege, Treppenhausreinigung, Straßenreinigung, Müllabfuhr, Wasserver- und -entsorgung des Gemeinschaftseigentums.
  • Weitere laufende Kosten sind Kosten der Instandhaltung, Instandsetzung, Verkehrssicherung, Verwaltung, baulicher Veränderungen.

Was muss ich beim Bau und beim Grundstückserwerb beachten?

  • Jedes Bauvorhaben ist durch einen Bauantrag gerichtlich bei der zuständigen Gemeinde zu beantragen. Hierbei wird die Vereinbarkeit des Bauvorhabens mit dem öffentlichen Recht überprüft. Erst nach erfolgreich erteiltem Bauantrag besteht die Erlaubnis, mit dem Bau zu beginnen.
  • Manche Bauvorhaben sind anzeigepflichtig. Die Bauanzeige ist von dem Bauherrn schriftlich an die zuständige Behörde zu richten.
  • War der Bauantrag erfolgreich, so stellt die zuständige Bauaufsichtsbehörde eine Baugenehmigung aus. Dieser Bescheid bestätigt die Vereinbarkeit des Bauantrages mit dem öffentlichen Recht. Er ist befristet und zum Teil mit Auflagen verbunden.
  • Bei einem Bauvorhaben benötigen Sie außerdem eine Baubeschreibung. Diese umfasst Angaben zur Bauweise, Baukonstruktion, zu den Baumaterialien sowie zur Haustechnik.
  • Während eines Baus sind die Bauarbeiten von öffentlich-rechtlicher Seite zu prüfen. Dies dient der Sicherstellung, dass die Bauarbeiten mit der Baugenehmigung übereinstimmen. Die Bauabnahme kann an verschiedenen Punkten des Bauprozesses durchgeführt werden. Man unterscheidet zwischen Rohbauabnahme, Teilabnahme, Gebrauchsabnahme und Schlussabnahme.
  • Beim Wechsel des Grundstückseigentümers im Grundbuch bedarf es einer Unbedenklichkeitsbescheinigung. Diese dient als Bestätigung des zuständigen Finanzamtes, dass für das Grundstück keine steuerlichen Verpflichtungen vorliegen.